Rudolf-Virchow-Oberschule
Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe
Glambecker Ring 90 * 12679 Berlin
Tel. (030) 9 33 92 38/39 * Fax (030) 9 33 92 39
Email: rvirchow@aol.com
Schulleiter: Wolfgang Nötzel
BLK -Programm
Schwerpunkt: Mathematik mit den Modulen 1 und 4
Netzschule/Ansprechpartnerin: Regina Kittler
beteiligte Lehrkräfte: Gabriele Lubach und Kolleginnen und Kollegen des 8. Jahrgangs
|
Unsere Schule findet man in Marzahn. Sie ist groß und modern ausgestattet, denn sie wurde erst 1994 durch uns als Neubau bezogen. Die Ausstattung umfaßt u.a. ein Labor, vier Computerkabinette (Zugang zum Netz), sehr gut ausgestattete Biologie-, Physik- und Chemieräume, einen großen Arbeitslehrebereich mit Werkstätten, ein Sprachkabinett mit entsprechender Technik, Kunst- und Musikräume, zwei Sporthallen, die für Wettkämpfe geeignet sind und einen großen Sportplatz. Den Schülern steht eine Bibliothek und ein Schülerklub zur Verfügung.
Bei uns lernen ca. 1100 Schüler in den Jahrgängen 7 - 13, die den Haupt- oder Realschulabschluss erreichen bzw. das Abitur ablegen können.
Als erste Fremdsprache wird Englisch gelehrt, als zweite Fremdsprache kann Französisch oder Russisch gewählt werden. Wir bauen eine bilinguale Unterrichtsgruppe Englisch auf.
Ab dem 7. Jahrgang können die Schüler aus folgenden Wahlpflichtkursen wählen: Physik, Chemie, Biologie, Informatik, Französisch, Russisch, Sport, Kunst, Arbeitslehre. Förderunterricht findet in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch statt. |
Profilschwerpunkte setzt die Schule in den Naturwissenschaften und Informatik. Auch aus diesem Grunde haben wir uns entschieden, uns als Netzschule am BLK-Programm zu beteiligen.
Die Schüler des 9. Jahrgangs absolvieren ein dreiwöchiges Betriebspraktikum.
In jedem Schuljahr findet ein Sonderkursprogramm statt, in dem die Schüler in Fachprojekten arbeiten. Viele Schüler nutzen die Möglichkeit, Mitglied in einer der folgenden Arbeitsgemeinschaften zu sein: Computer; Tierzucht; Sport (Ski, Tanz, Tennis, Geräteturnen, Inlinescating); Kochen und Backen; Modelleisenbahn; Schülerzeitung; Schulfunk
Die Schüler können an einer Sprachreise nach England oder einem Skilager in Österreich teilnehmen.
Durch Sozialpädagogen findet in allen Jahrgängen eine Betreuung in der Freizeit und beim Auftreten von Problemen statt.
Wir haben Verbindungen zu Schulen verschiedener europäischer Länder, so z.B. in Schweden, Frankreich und England. |
Was die Rudolf-Virchow-Oberschule
noch zu bieten hat
AG’s für Schüler der SEK 1:
Schülerzeitung
Tierzucht und Pflege
Modelleisenbahn
Skilanglaufkurs
Leichtathletik
Skaten
Geräteturnen
Kochen und Backen
Seidenmalerei
Gitarrenkurs
Handarbeiten
WPU-Fächer für Schüler der SEK 1:
Naturwissenschaften
Informatik
Arbeitslehre
Sport
Kunst
Französisch, Russisch
Erdkunde
Ab Klasse 9: Chemie, Physik, Biologie
Profil/Leistungskurse für Schüler der SEK 2:
Biologie, Chemie, Physik
Deutsch
Englisch, Russisch
Erdkunde
Geschichte
Kunst
Mathematik
Politische Weltkunde
Rudolf Virchow
- 1821
13. Oktober: Rudolf Virchow wird im pommerschen Schievelbein (heute: Swidwin/Polen) als Kind des Fleischermeisters Carl Virchow und seiner Frau Johanna (geb. Hesse) geboren. Die Familie verfügt nur über geringe finanzielle Mittel.
1839 Beginn des Studiums an der Berliner militärärztlichen Akademie, die begabte Studenten auf Staatskosten zu Heeresärzten ausbildet.
1843 Promotion in Medizin. Virchow erhält eine Assistentenstelle an der militärärztlichen Akademie.
1846 Nach Ablegung des medizinischen Staatsexamens ist Virchow als Pathologe an der Akademie tätig.
1847 Habilitation in Berlin.
1847-1902 Virchow gibt - bis 1852 gemeinsam mit dem Mediziner Benno Reinhardt (1819-1852) - das "Archiv für pathologische Anatomie und Physiologie" heraus (ab 1902: Virchows Archiv).
1848 Er untersucht im Auftrag der Regierung eine Typhusepidemie in Oberschlesien. Virchow fordert in seinem Bericht die "volle und unumschränkte Demokratie", ohne die es keinen Wohlstand und keine Gesundheit geben könne. Während der Märzrevolution kämpft er auf seiten der Demokraten in Berlin. In Berlin nimmt er im Oktober am Demokratischen Kongreß teil.
1848/49 Virchow gibt die Zeitschrift "Medicinische Reform" heraus. Er gebraucht hier erstmalig den Begriff "Volksgesundheit" und fordert eine "öffentliche Gesundheitspflege".
1849 Aufgrund seines politischen Engagements verliert Virchow seine Stelle an der militärärztlichen Akademie. Wenige Monate später Berufung auf den Lehrstuhl für Pathologie in Würzburg. Virchow hatte zuvor schriftlich versichert, sich nicht mehr radikal-politisch betätigen zu wollen.
1850 Heirat in Würzburg mit Rose Mayer, Tochter eines Geheimen Sanitätsrats. Aus der Ehe gehen sechs Kinder hervor.
1852 Im Auftrag der Württembergischen Regierung untersucht er den gesundheitlichen Zustand der Bevölkerung der Elendsquartiere im Spessart. Virchow fordert wiederum Bildung, Wohlstand und Freiheit als Voraussetzung für eine Gesunderhaltung und Heilung der Betroffenen.
1854-1867 Herausgabe des sechsbändigen "Handbuchs der speciellen Pathologie und Therapie".
1856 Berufung auf die für ihn geschaffene Professur an der Berliner Universität, den ersten Lehrstuhl für Pathologische Anatomie in Deutschland.
1858 Mit der Schrift "Die Cellularpathologie in ihrer Begründung auf physiologische und pathologische Gewebelehre" begründet Virchow eine neue naturwissenschaftliche Krankheitslehre. Nach dieser "Solidarlehre" können alle Krankheitszustände des Organismus auf krankhafte Veränderungen der Körperzellen zurückgeführt werden. 1859-1902 Mitglied der Berliner Stadtverordnetenversammlung. Er setzt sich u.a. für den Bau von Krankenhäusern und für die Erhebung medizinischer Daten ein.
1861 Mitbegründer der liberalen Deutschen Fortschrittspartei.
1862-1867 Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses für die Fortschrittspartei. Virchow fordert u.a. geringere Ausgaben für das Militär und den Ausbau der öffentlichen Sozialfürsorge. Auf seine Initiative erhält Berlin als eine der ersten europäischen Großstädte eine Kanalisation mit zentraler Wasserversorgung und -entsorgung.
1865 Nach einem besonders scharfen Rededuell fordert Bismarck Virchow zum Duell. Durch Vermittlung des Kriegsministers sieht Bismarck von seiner Forderung ab.
ab 1866 Herausgabe der von ihm gegründeten "Zeitschrift für Ethnologie".
1872-1902 Vorsitzender der Rechnungskommission des Preußischen Landtags.
1880-1893 Mitglied des Deutschen Reichstags für die Fortschrittspartei, ab 1884 für die Freisinnige Partei. Er engagiert sich insbesondere für den Ausbau der staatlichen Gesundheitsfürsorge.
1886-1888 Mitbeteiligung an der Gründung des Ethnologischen Museums und des Völkerkundemuseums in Berlin
- 1902
5. September: Rudolf Virchow stirbt in Berlin.
Das Innenleben der Rudolf-Virchow-Oberschule
Räume:
40 Klassenräume SEK 1
8 Klassenräume SEK 2
3 Kunsträume
3 Informatikräume
1 Sprachkabinett
2 Hörsäale
10 Nawi-Räume
3 Musikräume
1 Bibliothek
1 Mensa
4 Werkstätten für das Fach Arbeitslehre
1 Küche
1 Nähmaschinenkabinett
Sonstiges:
Plätze der Mensa: 140
Stufen der Haupttreppe: 44
Fenster des Schulgebäudes: 533
Fläche des Schulgrundstückes: 23900m2
Grünfläche davon: 15057m2
Übersichtsplan der Rudolf-Virchow-Oberschule
des 1. Halbjahres 2000/2001
20.07.-02.09.2000 Sommerferien
04.09.2000 1.Schultag, Jahrgangssitzungen
05.09.2000 Beginn WPU 8./9./10.Jahrgang
12.09.2000 Elternversammlung der 7.Klassen
13.09.-15.09.2000 Vorstellung WPU-7.Jahrgang
19.09.2000 Elternversammlung 8.-11.Jahrgang
28.09.2000 Wandertag SEK 1
07.10.-20.10.2000 Sprachreise England
20.10.2000 Abitur: Abgabe der Vorschläge an den
Fachbereitsleiter
28.10.-04.11.2000 Herbstferien
06.11.2000 Abitur: Abgabe der Vorschläge an Fr. Glaser
13.11.2000 Abitur: Abgabe der Vorschläge an das LSA
13.11.-01.12.2000 Betriebspraktikum des 9.Jahrgangs
20.11.-24.11.2000 Sonderkursprogramm
12.12.2000 Wandertag SEK 1
23.12.-02.01.2001 Weihnachtsferien
12.01.2001 Ende 1.Kurshalbjahr 12./13.Jahrgang
Zeugnisausgabe 12./13.Jahrgang
15.01.2001 Abitur: Zulassung zur Prüfung
16.01.2001 Abitur: Belehrung, Rücktritte der Schüler
17.01.2001 Abitur: schriftl. Prüfung aller Grundkurse
19.01.2001 Abitur: schriftl. Prüfung Leistungskurs (LK)1,
außer Biologie und Deutsch
22.01.2001 Abitur: schriftl. Prüfung LK
Mathematik und Biologie
4.01.2001 Abitur: schriftl. Prüfung LK2, außer
Mathematik, Deutsch, Biologie
26.01.2001 Abitur: schriftl. Prüfung LK Deutsch
02.02.2001 Zeugnisausgabe 7.-11.Jahrgang
03.02.-17.02.2001 Winterferien
Die Lehrer der Rudolf-Virchow-Oberschule
Gesamtanzahl : 77
weiblich : 58
männlich : 19
Referendare : 2
Gastlehrer : 4
Æ Alter : 35 – 45
jüngster Lehrer: 31 Jahre
ältester Lehrer: 63 Jahre
Schüler der Rudolf-Virchow-Oberschule
7. Jahrgang 8. Jahrgang
Mädchen : 118 Mädchen: 119
Jungen : 117 Jungen : 120
Gesamt : 235 Gesamt : 239
9. Jahrgang 10.Jahrgang
Mädchen: 115 Mädchen: 104
Jungen : 115 Jungen : 96
Gesamt : 230 Gesamt : 200
11. Jahrgang 12. Jahrgang
Mädchen : 43 Mädchen: 33
Jungen : 36 Jungen : 36
Gesamt : 79 Gesamt : 69
13. Jahrgang
Mädchen: 20
Jungen : 24
Gesamt : 44